Deutschland bringt Anzeigen gegen bwin, Tipico und Bet3000 wegen Online Casinos ein

Trotz der neuen Regelung für das Online Glücksspiel, die am 1. Juli 2021 in Kraft tritt, schlägt die Hamburger Innenbehörde jetzt noch einmal zu. Betroffen sind keine Unbekannten. Es handelt sich um bwin, Tipico und Bet3000. Man wirft ihnen das Veranstalten von illegalen Glücksspielen vor. Laut deutschem Strafgesetzbuch stehen darauf bis zu fünf Jahre Haft. Das wird spannend für die Verantwortlichen der drei genannten Unternehmen. Die Staatsanwaltschaft hat NDR und SZ gegenüber die Existenz der Strafanzeigen bestätigt. Natürlich erhält man über die laufenden Ermittlungen keinerlei Auskünfte.

Rechtliche Grundlage aus 2017

Im Jahr 2017 kam es zu einem Urteil, das ein Verbot für Glücksspiele im Internet über digitale Casino Spiele bestätigt. Daraufhin wurden behördliche Untersagungen an die Betreiber versandt. Diesen wird bis heute nicht Folge geleistet. Daher muss die deutsche Innenbehörde die Sache weiter betreiben und die Online Casinos strafrechtlichen verfolgen.

Bwin und Tipico zeigen sich unbeeindruckt

Die größten Sportwettenanbieter sehen die Sache naturgemäß völlig anders. Beide bieten nicht nur Sportwetten an, sondern gehören auch zu den besten Online Casinos am Markt. Hauptsächlich kann man dort Online Spielautomaten und diverse andere Casino Spiele spielen. Tipico und bwin halten ihre Online Casinos für legal, weil diese eine europäische Lizenz aus Malta bzw. Gibraltar haben. Das deutsche Verbot verstoße ihrer Meinung nach gegen die Verträge der Europäischen Union. Außerdem sei es seltsam, dass dieses “auslaufende und ungeeignete Verbot” jetzt noch verfolgt würde. Denn ab Juli 2021 ändert sich die Rechtslage entsprechend den europäischen Gesetzen. Die Firma Bet3000 wollte sich vorerst nicht dazu äußern.

Deutschland ist erneut uneinig in der Vorgangsweise

Obwohl die 16 Bundesländer sich letztendlich doch noch auf einen gemeinsamen Glücksspielstaatsvertrag einigen konnten, sind sie immer noch uneinig. Jetzt geht es um die Vorgangsweise bis zum Eintreten des neuen Gesetzes. Bundesländer wie Hessen haben beschlossen, bis zur neuen Regulierung nichts mehr gegen die Online Casinos zu unternehmen. Bundesländer wie Niedersachsen, Hamburg und Saarland gehen aber trotzdem noch gegen Betreiber mit europäischen Lizenzen vor. Der gesetzeswidrige Betrieb der Online Casinos wurde ihrer Meinung nach nicht ausreichend verfolgt und dürfe jetzt nicht auch noch zur Belohnung geduldet werden.

Die Werbung für Sportwetten soll auch enden

Frau Daniela Ludwig, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, sieht durch das Online Glücksspiel den Jugendschutz und die Suchtprävention gefährdet. Derzeit seien fast 500.000 Deutsche von dieser Sucht persönlich betroffen. Sie würde sich auch ein Ende der Werbung für Sportwetten und nicht nur für Online Casinos wünschen. Die oben genannten Unternehmen hingegen betonen, dass in Deutschland nur für die erlaubten Sportwetten geworben wird.

Alle drei Unternehmen werben im deutschen Fußball

Borussia Dortmund wirbt bekanntlich mit dem bwin Logo. Bet3000 sehen wir bei TSV 1860 und Tipico ist sogar Platin Partner beim FC Bayern München. Aber auch der DFB und die Bundesliga-Vereine betonen immer wieder, dass nur für die gesetzlich erlaubten Sportwetten geworben wird. Allerdings bieten alle drei Sportwettenanbieter auch Online Casinos für Deutschland an. Die Lage bleibt also schwierig und es wird spannend was am Ende dabei herauskommt.

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