Casino Baden-Baden und die Corona-Krise – jetzt wird das Überleben zum Glücksspiel

Auch am weltweit bekannten Casino im Kurort Baden-Baden ist die Corona-Krise nicht spurlos vorbeigegangen. Zwar dürfen jetzt wieder Gäste empfangen werden, doch das internationale Publikum bleibt aus. Außerdem dürfen maximal 200 Besucher die Räumlichkeiten betreten. Das alles natürlich nur unter den höchsten Hygienevorschriften. Auch die Abstandsregel muss weiter eingehalten werden.

Im letzten Jahr konnte das Casino eine Besucheranzahl von etwa 230.000 Besuchern verzeichnen. Das war ein sattes Plus von 6 % gegenüber 2018. Leider wurden die positiven Zahlen dieses Jahr unterbrochen. Wegen der weltweiten Corona-Krise sank der Betrieb im Kurhaus Baden-Baden von einem Tag auf den anderen auf 0. Ganz im Gegenteil zu Online Casinos.

Zuvor konnte man die verschiedensten Besucher antreffen. Manche waren dort, um sich das Ambiente anzusehen und mit den anderen mitzufiebern. Andere kamen mit der Hoffnung einen großen Gewinn mit kleinem Einsatz mit nach Hause zu nehmen. Auch Gäste, denen jeder Verlust egal war, waren zu finden. Aber auch jene, die jeder kleine Verlust schmerzte. Eines haben fast alle ehemaligen Besucher gemeinsam: Sie spielen inzwischen in den besten Online Casinos.

Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln

Nach der monatelangen Schließung sind die Pforten wieder geöffnet. Doch es gibt ein paar Dinge zu beachten, um eine erneute Welle der Krankheit zu verhindern. Dazu gehört die stark reduzierte Besucheranzahl, die Abstandsregel und die Hygienemaßnahmen. Das macht das Überleben des prunkvollen Casinos nicht gerade einfach, sondern zu einem wahren Glücksspiel.

Marlene Dietrich – ein Fan vom Casino Baden-Baden

Es ist schon ein Weilchen her, doch soll Marlene Dietrich in höchsten Tönen über das Casino Baden-Baden geschwärmt haben. Der Schriftsteller Fjodor Michailowitsch Dostojewski ist der Verfasser des Buches “Schuld und Sühne”. Er war Spielsüchtig und brachte seine Erfahrungen in dem Roman “Der Spieler” mit ein. Auch der Opernstar Enrico Caruso war laut Informationen einmal zu Gast. Er hat angeblich dort 40.000 Mark verspielt.

Vor der Corona-Krise konnte selbst die Konkurrenz dem Casino Baden-Baden nichts anhaben. Wer schon einmal Live an einem Roulette-Tisch gestanden ist, wird es verstehen. Nichts kann dieses aufregende Gefühl ersetzen, wenn vor den eigenen Augen die Kugel im Kreis läuft und über die Zahlenfächer hüpft.

Das prunkvolle Casino, das zwischen 1851 und 1855 gebaut wurde, hat einiges zu bieten. Das Ambiente wird verfeinert mit den wunderschönen Kronleuchtern und den Gemälden die diese historischen Räume zieren. Die Räume sind immer noch äußerst prächtig geschmückt bis auf ein paar Kleinigkeiten, die sich verändert haben.

Jetzt kann man sich bei den aufgestellten Desinfektionsspendern die Hände desinfizieren. Wer seine Hände unter die Öffnung hält, dem wird eine Ladung zerstäubtes und duftendes Mittel in die Handflächen geträufelt. Natürlich wird die Abstandregel nicht wie in einem gewöhnlichen Geschäft markiert. Keine einfachen Klebebänder, sondern Leisten in goldener Farbe machen die Gäste darauf aufmerksam.

Begrenzte Personenanzahl an Roulette-Tischen

Im Casino gibt es kein Gedränge an den Roulette Tischen, denn es dürfen sich maximal 3 Personen dort aufhalten. Begleitpersonen müssen Abstand halten. Die Abschnitte sind mit Plexiglasscheiben abgetrennt, um jeden Kontakt zu vermeiden. Natürlich kann zusätzlich freiwillig ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Alle Automaten, Tische, Jetons und Karten werden in regelmäßigen Abständen desinfiziert.

Vor der Corona-Krise waren Besucherzahlen von 1.500 und mehr an Samstagen und vor Feiertagen zu verzeichnen. Heute sind es höchsten 200 erlaubte Gäste, die sich insgesamt im Spielbereich und im Restaurant aufhalten dürfen. Dazu zählt auch der Gewölbekeller, in dem sich die Spielautomaten befinden. Derzeit können hier 70 Gäste ihr Glück versuchen.

Der Betrieb läuft jetzt bei so wenigen Kunden ruhiger ab als gewöhnlich. Soviel Gäste wie erlaubt sind, gibt es auch an Mitarbeitern im Casino. Rechnet man die Anzahl der Gäste auf die vorhandene Fläche um, dann hat jeder Gast 10 Quadratmeter zur Verfügung.

Eigentlich ist das Casino nicht nur ein Ort für Casino Spiele, sondern mit richtigem Entertainment. Im Hauseigenen Club Bernstein legt normalerweise ein DJ auf. Doch derzeit ist diese Türe noch geschlossen. Im Restaurant “The Grill” gibt es einige Köstlichkeiten. Dort können sich Gäste mit Sushi, Austern, Hummer und so weiter, ihren Gaumen verwöhnen lassen. Auch die Weinkarte kann sich mit ihrer Auswahl sehen lassen.

Nach dem 2. Weltkrieg, die 1. Schließung

Nach der Wiederöffnung nach dem 2. Weltkrieg, hatte das Casino fast das ganze Jahr durchgehend geöffnet. Ausnahmen waren Weihnachten oder ganz bestimmte Feiertage wie beispielsweise Karfreitag. Die Corona-Krise hat jedoch die erste Zwangsschließung seit damals eingeläutet. Das war natürlich besonders hart und sowohl Gäste aus dem Inland, als auch internationale Gäste blieben aus. Besonders Gäste aus der Schweiz und Frankreich fehlen jetzt. Mit der Grenzöffnung kommen die Kunden aus den Nachbarländern hoffentlich wieder.

1,3 Millionen Mark für einen Südafrikaner

Diesen fantastischen Gewinn, der immer noch der höchste Einzelgewinn ist, holte sich ein Südafrikaner in den 90-er Jahren. Heute wären es umgerechnet 650.000 €. Er spielte auf Tisch 1 und wurde nach seinem Gewinn nie wieder in den Räumlichkeiten gesehen. Der Mindesteinsatz auf einem Roulette-Tisch liegt heute bei 2 €.

Durchschnittlich spielen die Gäste um etwa 130 € pro Abend. Es kommt aber auch vor, dass einige Tausend Euro auf eine Zahl gesetzt werden. Dadurch konnte das Casino im letzten Jahr einen Umsatz von 30,4 Millionen Euro verbuchen. Das ist sehr erfreulich für den Betreiber. Doch Gäste sollte darauf achten, dass ihre Begeisterung für das Spiel nicht zur Sucht wird.

Der Chef des Casinos gibt den Tipp, dass man immer sein Spielbudget unter Kontrolle haben sollte. Es soll nur solange gespielt werden, solange es unterhaltsam ist und nicht zum Zwang wird. Das Casino hat vorgesorgt und einen Fragebogen zum Thema Spielsucht auf der Homepage. Dort beantwortet man 20 Fragen und kann herausfinden, ob man bereits gefährdet ist.

Sollte das der Fall sein, kann man sich bei der EVA melden. Das ist die Beratungsstelle der evangelischen Gesellschaft Stuttgart. Aber auch das Personal wurde dahin gehend ausgebildet, Suchtgefahr zu erkennen. So können Gäste vor dem Schlimmsten bewahrt werden.

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